Notfall-KiZ

24. März 2020, Anke Fischer

Hilfe für Eltern in der Corona-Zeit

Die Ausbreitung des Corona-Virus‘ stellt viele Familien vor große organisatorische und finanzielle Probleme: Eltern müssen wegen Kita- und Schulschließungen die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren, können ihrer Arbeit nicht in vollem Umfang nachgehen, sind in Kurzarbeit oder haben wegen ausbleibender Aufträge gravierende Einkommenseinbußen. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey startet deshalb einen Notfall-KiZ für Familien mit kleinen Einkommen.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey:

„Für viele Familien im Land sind Verdienstausfälle derzeit eine existenzielle Sorge. Dieses Problem ist keine reine Privatsache, es braucht auch die Unterstützung des Staates. Deshalb machen wir den Kinderzuschlag leichter zugänglich und öffnen ihn kurzfristig für diejenigen, die jetzt erhebliche Einkommenseinbrüche haben. Damit helfen wir Familien in krisenbedingten Lebenslagen ganz konkret. Eltern sollten deshalb prüfen, ob sie Anspruch auf den Kinderzuschlag haben. Die Beantragung geht ganz einfach online unter www.notfall-kiz.de. Wir schaffen damit ein Schutzschild für die Familien: Neben dem Kurzarbeitergeld, das für Familien höher ausfällt als für Kinderlose, und den Regelungen zur Entgeltfortzahlung bei geschlossener Kita oder Schule ist der KiZ ein wichtiger Baustein für die Familien im Schutz vor den Corona-Folgen.“

Quelle: Pressemitteilung des BMFSFJ

Corona, Corona, Corona

17. März 2020, Anke Fischer

Hier geht es zu unserem Infoblatt mit den Regeln und Piktogrammen.

Die fünf Regeln:

  • Komme anderen Gesichtern nicht zu nahe
  • Händewaschen, bevor du dir ins Gesicht fasst oder etwas isst
  • Spar dir Umarmungen und Küsse
  • Betrachte öffentliche Innenbereiche als kontaminiert
  • Vermeide Kontakt zu anderen bei Husten und Fieber

Die Informationen stammen von dieser Website.

Ausflug der 2a …

13. März 2020, Gast

… in die Musikinstrumentenwerkstatt „Klangholz“ in der Zitadelle Spandau

Was sagen die Kinder?

  • Wir sind in die Zitadelle Spandau gefahren.
  • Wir sind mit der U-Bahn, der S-Bahn und dem Bus X33 gefahren und hatten dort so viel Spaß.
  • Wir haben getrommelt.
  • Wir haben Summscheiben gebaut.
  • Wir haben gesungen und Instrumente ausprobiert, zum Beispiel eine selbstgebaute Geige.
  • Wir haben im Museum Kanonen gesehen.
  • Wir sind auf große Steine geklettert.
  • Wo wir draußen gespielt haben, standen Polizeiautos im Hof.

Wlan, Worte und ein Stück Papier

4. März 2020, Petra Spielhagen

Die Kunstexperten sind gespannt auf das Tusch-Festival im Podewil. Nachdem wir im Grips-Theater hinter die Kulissen gucken durften, haben wir nun selbst ein Theaterstück mit Bühnenbild, Requisiten und Kostümen ausgestattet. Das Stück wird von der Klasse 6b aufgeführt: wir laden Euch herzlich ein! Wann und wo könnt Ihr auf unserem Flyer im nächsten Blogbeitrag sehen. Hier seht ihr unsere Bühnen-Werkstatt mit fünf Stationen: Reisepässe und ein Riesenpass, Geldscheine und ein ICE spielen mit als Requisiten, Caps und Rote Kreuze werden für das Kostümbild gestaltet und für das Bühnenbild wird eine Holzwand gemalt.

Blick hinter die Kulissen im Grips-Theater

14. November 2019, Petra Spielhagen

Am Donnerstag bekamen wir Kunstexperten einen besonderen Einblick in das Theaterleben. Wir besichtigten die Theaterwerkstatt des Grips am Hansaplatz unter den S-Bahnbögen und lernten dort den Tischlermeister Marc kennen. Marc arbeitet schon seit früh um 6 Uhr und baut die Kulissen für alle Bühnenbilder. Das macht er schon seit 30 Jahren und beantwortet uns geduldig alle Fragen. Er ist überrascht, wie viele Stücke wir schon kennen, aber wir sind ja auch eine Tusch-Schule. Wir sehen unter anderem die große Hobelmaschine. Marc zeigt uns eine Zapfenverbindung. An der Kreissäge hat Marc sich leider einmal sehr verletzt, aber zum Glück ist alles wieder verheilt.

Im Theater arbeiten viele, viele Menschen, nicht nur die Schauspieler. In der Garderobe arbeiten die Maskenbildner*innen. Hier gibt es viele Pappkisten mit den Accessoires und Schminksachen für jede Rolle und natürlich viele Spiegel. In der Requisite befinden sich alle kleineren Gegenstände, die auf der Bühne gebraucht werden.
Wir lernen auch Anne kennen. Ihr Beruf ist Gewandmeisterin und sie näht und entwirft die Schnitte für die Kostüme der Schauspieler*innen. Sie denkt sich die Kostüme aber nicht selbst aus. Das machen die Kostümbildner. Sie besprechen alles mit Anne.

Im Theater muss viel geplant und abgesprochen werden. Jeden Montag gibt es eine große Teamsitzung.
Wir dürfen auch über die Technikbrücke hoch über der Bühne gehen. Dort arbeiten die Bühnen- und Lichttechniker. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was im Theater alles unter der Decke hängt…. viele viele Scheinwerfer, Beamer, Lautsprecher.
Im Gebäude am Hansaplatz gibt es auch noch viele Büros und Räume für die Regisseure, die Dramaturgen und manchmal kommt auch Volker Ludwig. Er ist schon über 80 Jahre alt und hat das Grips vor 50 Jahren erfunden. Damals gab es noch nicht so viele Theater nur für Kinder.

Warum heißt das Grips eigentlich Grips?
„Grips haben“ bedeutet „Köpfchen haben“, selber nachdenken!, nicht einfach nachplappern, sich nicht alles gefallen lassen, sich für seine Rechte einsetzen und selbstbewusst sein. Theater ist gut zum Nachdenken und macht schlau.
Wir sind gespannt auf das Theaterstück der Klasse 6b, das sie mit Joana und Jana unseren Theaterpädagoginnen entwickeln.
Wir Kunstexperten wollen sie als Masken- und Kostüm- oder Bühnenbildner und als Requisiteure unterstützen.
Geht doch auch mal wieder ins Grips 🙂