Blick hinter die Kulissen im Grips-Theater

14. November 2019, Petra Spielhagen

Am Donnerstag bekamen wir Kunstexperten einen besonderen Einblick in das Theaterleben. Wir besichtigten die Theaterwerkstatt des Grips am Hansaplatz unter den S-Bahnbögen und lernten dort den Tischlermeister Marc kennen. Marc arbeitet schon seit früh um 6 Uhr und baut die Kulissen für alle Bühnenbilder. Das macht er schon seit 30 Jahren und beantwortet uns geduldig alle Fragen. Er ist überrascht, wie viele Stücke wir schon kennen, aber wir sind ja auch eine Tusch-Schule. Wir sehen unter anderem die große Hobelmaschine. Marc zeigt uns eine Zapfenverbindung. An der Kreissäge hat Marc sich leider einmal sehr verletzt, aber zum Glück ist alles wieder verheilt.

Im Theater arbeiten viele, viele Menschen, nicht nur die Schauspieler. In der Garderobe arbeiten die Maskenbildner*innen. Hier gibt es viele Pappkisten mit den Accessoires und Schminksachen für jede Rolle und natürlich viele Spiegel. In der Requisite befinden sich alle kleineren Gegenstände, die auf der Bühne gebraucht werden.
Wir lernen auch Anne kennen. Ihr Beruf ist Gewandmeisterin und sie näht und entwirft die Schnitte für die Kostüme der Schauspieler*innen. Sie denkt sich die Kostüme aber nicht selbst aus. Das machen die Kostümbildner. Sie besprechen alles mit Anne.

Im Theater muss viel geplant und abgesprochen werden. Jeden Montag gibt es eine große Teamsitzung.
Wir dürfen auch über die Technikbrücke hoch über der Bühne gehen. Dort arbeiten die Bühnen- und Lichttechniker. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was im Theater alles unter der Decke hängt…. viele viele Scheinwerfer, Beamer, Lautsprecher.
Im Gebäude am Hansaplatz gibt es auch noch viele Büros und Räume für die Regisseure, die Dramaturgen und manchmal kommt auch Volker Ludwig. Er ist schon über 80 Jahre alt und hat das Grips vor 50 Jahren erfunden. Damals gab es noch nicht so viele Theater nur für Kinder.

Warum heißt das Grips eigentlich Grips?
„Grips haben“ bedeutet „Köpfchen haben“, selber nachdenken!, nicht einfach nachplappern, sich nicht alles gefallen lassen, sich für seine Rechte einsetzen und selbstbewusst sein. Theater ist gut zum Nachdenken und macht schlau.
Wir sind gespannt auf das Theaterstück der Klasse 6b, das sie mit Joana und Jana unseren Theaterpädagoginnen entwickeln.
Wir Kunstexperten wollen sie als Masken- und Kostüm- oder Bühnenbildner und als Requisiteure unterstützen.
Geht doch auch mal wieder ins Grips 🙂

Welt im Würfel

15. Oktober 2017, Anke Fischer

Einladung zur Ausstellungseröffnung

Am: Freitag, den 20. Oktober 2017 um 13:30 bis 14:00 Uhr
Wo: Stocubo Shop, Exerzierstr. 14, 13357 Berlin
Wer: Kunst- und Medienexperten der Carl-Kraemer-Grundschule

Die Ausstellung ist vom 20. Oktober bis 17. November 2017 im Laden von Stocubo während der Öffnungszeiten zu sehen. Der Laden ist montags bis freitags von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Stocubo ist Partner und Sponsor unserer Schule. Die Einladungskarte „Welt im Würfel“ haben die Kunstexperten Natalia und Bruno am Computer entworfen.

Quadratisch, praktisch, schön – oder unbequem?

Kunstexperten und Medienexperten der Carl-Kraemer-Grundschule auf Entdeckungstour auf dem Ex-Rotaprint-Gelände am 7. Juli 2017: Yeah, Les Schliesser lädt ein! Ein Tag im Glaskasten. Ein Tag „Inside Stocubo“. Vorsicht: Betriebsgeheimnis! Wir werden Zeugen und Beobachter. Wie, was ,wo? Direkt vis a vis der Matrix. Die neue Gebärmutter? Ja, das heißt lateinisch Matrix. Eigentlich heißt das Wort übersetzt „Muttertier“. Puh, wieder etwas dazugelernt. Aber was hat das alles mit der Entstehung eines Cubes zu tun? Geheimnis ;))) Wir tasten uns vor. Immer an der Wand lang. Geräusche und Gerüche, Muster und Strukturen, und immer wieder: Ordnung! Muss sein! Ordnung ist das halbe Leben. Die Welt liegt im Würfel. Quadratisch, praktisch, einfach (, ) schöööööööön! Mehr verraten wir euch nicht. Schaut die Fotos an. Sie erzählen euch von einem aufregenden Tag bei den Jungs und Mädels von Stocubo und der Häuptlingsdame JuHan.

Gabriele Sagasser
Fachbereich Kunst